- Wildwarnsystem Kantonsstrasse
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Diana Mettelhorn Zermatt warnt vor Wildunfällen

Auf der stark befahrenen Kantonsstrasse zwischen Täsch und Randa kommt es immer wieder zu Zusammenstössen zwischen Motorfahrzeugen und Wild. Im Oktober 2005 gab es den Tot eines Jägers zu beklagen, als dieser mit einem Hirsch kollidierte. Die vielen Unfälle welche durch die Polizei protokoliert werden müssen, haben auch eine Meldung an den zuständigen Wildhüter zur Folge. Dieser muss pflichtgemäss das verletzte oder getötete Wild nachsuchen und der Entsorgung zuführen. Gelegentlich zieht der Wildhüter für diese mühsame Arbeit auch Hilfswildhüter bei. Angesichts der hohen Fallwildrate brachte Lucky Imboden unter der Mithilfe der Diana Mettelhorn als erster Wildhüter verschiedene Wildwarnsysteme an. Leider zeigten die CD's als Reflektoren, Duftzäune etc. nicht die gewünschte Wirkung. Der neu ernannte Wildhüter Bruno Tscherrig las in Fachzeitschriften von einem Wildwarner neuster Generation. In Absprache mit der kantonalen Dienststelle wurde ein Pilot-Projekt gestartet. Zuerst erfolgte die Realisation zwischen Täsch und Randa fast zum gleichen Zeitpunkt diejenige an der Matterhorn - Gotthard - Bahn - Strecke bei Bitsch. Die Diana Mettelhorn mit ihrem Präsidenten stand hinter dem Versuch.

Wie arbeitet das System?

Die akustischen Wildwarner werden an der rückseite von Strassenpfosten angebracht. Das Licht des Scheinwerfers wird ins Gelände umgeleitet und löst zusätzlich ein akustisches Signal aus. Demzufolge spricht das Gerät nicht nur den Sehsinn, sondern auch den Höhsinn des Wildes an.

Die Wildwarner siind seit Oktober 2009 zwischen Täsch und Randa und in Bitsch in Betrieb. Weitere Versuche finden zur Zeit im Mittel- und Unterwallis statt.

r.w.

 

 
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