- Skifahren auf hohem Niveau
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Skifahren auf hohem Niveau 

 Der Start und eine prägende Erkenntnis 

Trotz herrlich wärmenden Sonnenstrahlen auf dem Gornergrat, lief es unserem Bläserkolleggen Xandi eiskalt den Rücken hinunter. Der Schock sass so tief, dass er um Luft ringend apathisch durch die Gegend schaute. „Wisst Ihr was mir unser Mitbläser Mani soeben erklärte“ fragte er uns, den Blick ängstlich zwischen Monte Rosa und Zinalrothorn schwenkend. „Alles das hier war einmal Boden der Einwohner von Täsch - Unglaublich“ Somit war der Startschuss zu unserem Skitag 2010 gefallen. Hoch oben auf dem Gornergrat grinste Mani spitzbübisch und Xandi fand lachend den gefallen an diesem „Territoriumskonflikt“.

 

Kurz darauf schwangen wir die ersten Hänge zwischen Gornergrat und Schweigmatten hinunter. Der Schnee war super griffig, das Wetter wunderschön. Im Himmel keine einzige Wolke. Wo war sie den - die Aschewolke des Vulkans Eyjafjallajökull? Die Sonne schien klar und heiss vom Himmel. Von einer Aschewolke merkten wir nichts.

 

 

 

Jagdhornbläser - Skitag 2010 Start auf dem Gornergrat

  Auf nach Cervinia 

In den letzten 2 Tagen hat es bei unserm südlichen Nachbarn geschneit. Eine kurze Umfrage quer durch unsere Bläsergruppe und dann stand es fest.  Auf nach Cervinia.

 

Die Fahrt mit der Bahn aufs Klein Matterhorn war schnell absolviert. Und dann die Abfahrt von 3817 m. ü. M. bis auf fast 2000 m. ü. M.  - Pulverschnee - griffige Pisten  - wenige Skifahrer - fast Non Stop. Die Piste fast ausschliesslich für uns. Ein grossartiges Gefühl. Skifahren auf hohem Niveau. Zwischendurch einen Schluck gebranntes Wasser von unserem Urner Beny und weiter gings - bis ganz unten ins Tal.  Von Cervinia aus gings mit der Bahn auf Plan Maison. Nach so einer rasanten Fahrt brauchten wir endlich einen Cappucino. Von der Terrasse aus blickte Xandi auf das Matterhorn. „Alles das gehörte einmal den Täscher - unglaublich“ sinnierte er vor sich hin.

 

 

Cappucino auf Maison Blanche

 

 Apéro vor der Gandegghütte 

Vom Theodulpass fuhren wir in zügigem Tempo zur Gandegghütte.

Bei Gervas dem Hüttenwart gab es dann ein wunderbares Apéro. Feiner Weisswein mit einer Walliserplatte. Xandi betrachtete die ehemalige Bergwelt von Täsch und Sämi erklärte uns wie er in der Schönbielhütte ein halbes Lamm grillierte. Mani fragte sich andauernd wie wohl das halbe Lamm in die Schönbielhütte gelaufen sei. Danke Xandi für das feine Apéro.

 

 

Apéro in der Gandegghütte

 

 

Ins Silvana zu Dany

Nach einer herrlichen Sulzschnee-Abfahrt über die weisse Perle kamen wir im Silvana an.

Auf der Terrasse wartete der ausnahmensweise „nichtskifahrenden Teil“ unserer Bläsergruppe. Roger, Orlando, Raphy, Jörg und Thomi. Sie haben es sich bei Dany schon gemütlich gemacht.

 

Bei einem feinen Essen wurde viel über die bevorstehende Patrouille de Glacier gesprochen. Zwei unsere Mitglieder waren heuer zum 2. Mal dabei. Mani und Thomi. Die Dritte in dieser Patrouille war die Frau von Thomi, Brigitte. Mit einer Zeit von  13:49 Std für die Strecke Zermatt - Verbier haben sie Ihre Zeit aus dem Jahr 2008 deutlich unterboten. - Gratulation.

 

 

Mittagessen im Silvana

 

 

 

Nach einigen „diversen Schnäpsen“ und einer Abfahrt via Restaurant Blatten gelangten wir müde und zufrieden in Zermatt an.

 

 

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